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Nachwort über eine Partydroge, die keinen Spaß versteht
„Jede Verharmlosung
von Ecstasy …
ist daher völlig verfehlt. Keine andere der heute in der Szene gebräuchlichen Drogen hat ein so hohes neurotoxisches Potenzial.“  

Prof. Dr. med. Achim Schmoldt, Ecstasy-Forscher, Institut für Rechtsmedizin, Universität Hamburg

Analyse, Schlussfolgerung, Beurteilung
Den subjektiv empfundenen Vorteilen des MDMA-Konsums stehen wesentlich gewichtigere objektive Nachteile gegenüber. Unter dem Schlussstrich findet sich ein dickes Minuszeichen. Das muss jedem klar sein.

Klar sein muss jedem User auch, dass die in der Szene vermarkteten Lösungen für den „relativ gefahrlosen“ Konsum von Ecstasy ausschließlich Scheinlösungen sind, die nicht funktionieren.

Der „verantwortungsbewusste Umgang“ mit MDMA ändert nichts an seiner Wirkung – und nichts an der Verantwortungslosigkeit des Konsums. Auch „Risikokompetenz“ und „Risikoeinschätzung“ (risk assessment), zwei weitere Hohlwörter der Ecstasy-Lobby, sind nur Blendwerk: Ecstasy-Konsum ist nicht einfach nur riskant, sondern schädlich. Bergsteigen ist riskant; Tauchen ist riskant; Leben ist riskant. Riskant heißt, dass die Möglichkeit eines Schadens besteht. Mehr aber auch nicht. Ecstasykonsum dagegen beinhaltet die Gewissheit von Schäden. Auf tausend Ecstasy-User kommen tausend Geschädigte – und nicht einer weniger. Das ist der Unterschied zwischen „riskant“ und „schädlich“, ein Unterschied, den keine schönfärberische „Risikokompetenz“ je ausgleichen wird.

„Harm Reduction“? Die oft zitierte „Schadensbegrenzung“ ist genau das und nicht mehr. Wer  seine Pillen überprüfen lässt, ob sie auch wirklich Ecstasy enthalten („drug checking“), schädigt sich lediglich mit MDMA-„Gütesiegel“, weniger aber auch nicht. Ein „Reinheitsgebot“ für Ecstasy ist kein Schutz vor Leber- und Gehirnschäden.

Was ist mit dem Rest der Maßnahmen, die als „Safer Use“ und „Safer Dance“ angepriesen werden? Sie sind, wie schon dargelegt, kein geeignetes Mittel gegen die beschriebenen langfristigen MDMA-Schäden. In jedem anderen Umfeld wäre das auch sofort ersichtlich. Kein Mensch würde allen Ernstes eine Alkoholfete als „Safer Suff“ bezeichnen, nur weil es dort Verhaltensregeln, „Trinke maßvoll“-Schilder, Gleichgesinnte und belegte Brötchen gibt und ein offenes Fenster für Frischluft sorgt. 

Was funktioniert dann? Nur eines: Von vornherein kein Ecstasy zu nehmen oder mit dem Konsum aufzuhören. Ähnliches zählt für andere Partydrogen und Drogen überhaupt. „Bewusster Drogenkonsum“ ist keine Alternative – im Gegensatz zu einem Bewusstsein über Drogen. Wer ihre Wirkungen wirklich kennt, der nimmt sie nicht.

„Just Say No“ sei realitätsfern, meint mancher so genannte Experte. Für diejenigen, die das behaupten, mag das gelten. Für die meisten Menschen aber ist ein Leben mit Drogen realitätsfern, nicht ohne Drogen. Man kann sehr wohl ohne Rauschdrogen, mit nur mäßigem Alkoholkonsum und auch ohne Tabak durchs Leben gehen. 95% der Weltbevölkerung nimmt keine illegalen Rauschdrogen. Ein überwältigender Teil der Menschheit braucht keine Amphetamine, kein Ecstasy und kein Kokain, um Spaß zu haben. Und selbst 80% derjenigen, die Alkohol trinken, tun dies unregelmäßig und nicht zum Zweck einer Berauschung, die früher oder später die Gesundheit kostet.

Ein drogenfreies Leben im Sinne eines Lebens, das nicht auf dem Prinzip Rausch aufgebaut ist, ist nicht nur möglich, sondern wird von den meisten Menschen auch so praktiziert.

Scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe anzunehmen, wenn Sie abhängig sind. Besuchen Sie eine Drogenberatungsstelle einer Einrichtung, die ohne Ersatzdrogen arbeitet, wie z.B. NARCONON.

Ein Leben ohne Drogen ist ein Ziel, das sich zu erreichen lohnt.


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